Review: Disturbed – Asylum
Disturbed klingen auch 2010 wie Disturbed. Nur zwei Jahre nach „Indestructible“ melden sich die Herren rund um Sänger David Draiman wieder zurück und hauen dem geneigten Fan 15 Songs um die Ohren, die alle Disturbed Trademarks der vorrangegangenen Alben auf sich vereinen.
Nach einem – für Disturbed – ungewöhnlichen Intro geht es sofort groovig zur Sache und Draiman klingt, wie Draiman eben so klingt. Sein typischer, abgehackt wirkender, Gesang harmoniert wie immer gut zu den druckvollen Gitarren von Giarrist Dan Donegan.
Textlich gibt es auch diesmal wieder starker Tobak zu vernehmen. Neben dem Klimawandel-Song „Another Way To Die“ gibt es mit „Never Again“ eine klare Abrechnung mit der Nazi-Zeit. In dem Zusammenhang regte sich erst vor kurzem Draimans Unmut darüber, dass die Kollegen Lemmy Kilmister und Jeff Hanneman Nazi Erinnerungsstücke sammeln. Draiman selbst stammt aus einer jüdischen Familie.
Neben den textlich interessanten Songs bieten Disturbed hier über eine Stunde absolut gelungenen Modern-Metal mit dem typischen Groove. In Zeiten von 40-Minuten Alben eine absolut erwähnenswerte Sache!
Tracklist Disturbed - Asylum
- Remnants
- Asylum
- The Infection
- Warrior
- Another Way To Die
- Never Again
- The Animal
- Crucified
- Serpentine
- My Child
- Sacrifice
- Innocence
- Ishfwilf




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