Review: Daniel Lioneye – Vol. 2

Dienstag, 15. Juni 2010
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Kloppt HIM in die Tonne hier kommt Daniel Lioneye und nimmt euch mit auf eine ganz besondere Sound-Reise!

Daniel wer? Mikko wer? Hinter der „Band“ Daniel Lioneye steckt niemand geringerer als HIM Gitarrist Mikko Viljami Lindström, der bereits 2001 sein Quasi-Solo-Album „The King Of Rock ’n Roll“ veröffentlicht hat – damals mit dabei war Ville Vallo an den Drums.

Wer nun bei Vol. 2 einen ähnlichen Sound erwartet wie 2001 – als Lioneyes Song „The King Of Rock ’n Roll“ Titelmelodie von Viva La Bam wurde – ist komplett auf dem Holzweg! Daniel Lioneye 2010 bedeutet wirre Sounds, Keyboards, Trompeten und eine fette Ladung Black- und Speed-Metal. Klingt merkwürdig und bleibt es auch.

Nach 35 Minuten und 9 Songs ist der geneigte Hörer völlig wirr im Kopf und weiß vor lauter Sound-Einflüssen gar nicht mehr, was er da gerade erlebt hat. Sind es die arabischen Klänge aus „Neolithic Way“ oder doch die unglaublichen Speed-Drums gepaart mit den Bläsern aus „Flatlined“?

Dazu kommt der Black-Metal „Gesang“ von Lind a.k.a. Daniel Lioneye a.k.a. Mikko Viljami Lindström, der eher wie ein bedrohliches Flüstern aus den Boxen gekrochen kommt bevor Lindström plötzlich zu absolut melodischen Passagen gestützt von Keyboard-Klängen ansetzt.

Ein unglaublich verstörendes aber faszinierendes Album zugleich.

Daniel Lioneye - Vol. 2

Cover: Vol. 2 - Vol. 2

Vol. 2

Daniel Lioneye

08. Juni 2010

Tracklist

  • Euroshaman
  • Flatlined
  • Saturnalia
  • Neolithic Way
  • I Saw Myself
  • The Mentat
  • I Have Never Wanted To Be Number One
  • Who Turned The Lights Out
  • Kiss Of the Cannibal

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