Review: Soulfly – Omen

Freitag, 21. Mai 2010
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Soulfly bringen schon ihr siebtes Album raus! Wir haben das Review zum neuen Soulfly Album „Omen“ für Euch.

Wo Soulfly drauf steht ist Max Cavalera drin. Der Mann gilt seit seinem Ausstieg bei Sepultura und der Gründung von Soulfly als lebender Metal-Gott weil er krachende Metal-Riffs mit exotischer Weltmusik mischt und dabei nie das Gespür für brachialen Sound verliert.

Schon mit dem Vorgängeralbum „Dark Ages“ überraschte Cavalera die Soulfly-Fans weil er der Band offenbar eine Brutalo-Kur verpasst hat. Auch diesmal gibt es wenig Weltmusik-Geplänkel – sieht man mal vom klassischen Rausschmeißer „Soulfly VII“ am Ende des Albums ab.

Bereits der Opener „Bloodbath & Beyond“ geht ohne Intro und anderes Geplänkel voll auf die 12 – als wolle Cavalera seine Kritiker Lügen strafen, die ihm schon das Überschreiten des Zenits vorgeworfen haben.

Als Gast-Schreihals diesmal mit dabei: Greg Puciato von The Dillinger Escape Plan, der beim zweiten Track „Rise Of The Fallen“ seinen eigenen Stil zum typischen Soulfly-Gestampfe beitragen darf. Außerdem mit am Start: Tommy Victor von Prong bei dem Track „Lethal Injection“. Beide machen ihre Sache gut und verleihen dem Album noch eine Extra-Portion Wucht.

Was bei Soulfly im Jahr 2010 auffällt ist der weiter gestiegene Anteil an Marc Rizzo Gitarren-Soli, die der Band gut zu Gesicht stehen und den typischen Soulfly-Sound bereichern.

Als Soulfly Fan kann man auch bei „Omen“ wieder beherzt zugreifen und muss keine Angst haben einen Fehlkauf zu erleiden. Echte Fans sollten sich die Limited Edition mit drei Bonus Tracks und einem Live-Mitschnitt vom With Full Force Festival 2009 zulegen.

Soulfly - Omen

Cover: Omen - Omen

Omen

Soulfly

21. Mai 2010

Tracklist

  • Bloodbath & Beyond
  • Rise Of The Fallen
  • Great Depression
  • Lethal Injection
  • Kingdom
  • Jeffrey Dahmer
  • Off With Their Heads
  • Vulure Culture
  • Mega-Doom
  • Counter Sabotage
  • Soulfly VII

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