Review: Fear Factory – Mechanize

Freitag, 5. Februar 2010
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Nach einigem Hin und Her bei der Verwendung des Namen, zwischenzeitlichen Feindseligkeiten zwischen den beiden Fear Factory Gründern Burton C. Bell und Gitarren-Schwergewicht Dino Cazares sind Fear Factory nun wieder da.

Die Angstfabrik ist wieder da. Nach einigem Hin und Her bei der Verwendung des Namen, zwischenzeitlichen Feindseligkeiten zwischen den beiden Fear Factory Gründern Burton C. Bell und Gitarren-Schwergewicht Dino Cazares und einer medienreifen Wiedervereinigung sind Fear Factory nun ergänzt von Bassist Byron Stroud und Drummer Gene Hoglan wieder da.

Mechanize ist ein absolut Fear Factory würdiges Brett geworden, das irgendwo zwischen den Alben „Soul Of A New Machine“ und „Demanufacture“ anzusiedeln ist.

Technisch versierter Industrial-Metal gepaart mit Burton C. Bell von seiner besten Seite. Bei dieser Scheibe merkt man schon nach wenigen Takten, dass es sich um die Angstfabrik handeln muss.

Relativ ungewohnt schließt das Album in Form von „Final Exit“ mit einer sehr sanften Nummer, die vor allem von sphärischen Keyboard Sounds lebt. Textlich handelt der Track von einer Organisation aus Ärzten und Freiwilligen, die sich für passive Sterbehilfe einsetzen, die in den USA immer noch unter Strafe steht.

Highlight des insgesamt gelungenen Albums ist sicherlich der vorab bereits bekannte Song „Powershifter“, der alle Fear Factory Trademarks in sich vereint. Der Rest der Scheibe ist in der Regel einfach nur hart, schnell und kompromisslos – genau das, was man von einer Fear Factory Scheibe erwartet.

Fear Factory - Mechanize

Cover: Mechanize - Mechanize

Mechanize

Fear Factory

05. Februar 2010

Tracklist

  • Mechanize
  • Industrial discipline
  • Fear campaign
  • Powershifter
  • Christploitation
  • Oxidizer
  • Controlled demolition
  • Designing the enemy
  • Metallic division
  • Final exit
  • Crash test

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