Nemhain: From the Ashes

Freitag, 22. Januar 2010
Abelegt in: CD Reviews
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Adrian Erlandsson hat Langeweille. Adrian Erlandsson hat zudem schon bei fast allen Bands der Welt getrommelt: At the Gates, The Haunted, Cradle of Filth, Paradise Lost und bei den Deathstars war er auch schon im Studio dabei. Adrian Erlandsson hat ne scharfe Frau, die als Fetisch-Modell und „Stage-Performerin“ arbeitet. Dazu hat Amber Erlandsson – seine […]

Adrian Erlandsson hat Langeweille. Adrian Erlandsson hat zudem schon bei fast allen Bands der Welt getrommelt: At the Gates, The Haunted, Cradle of Filth, Paradise Lost und bei den Deathstars war er auch schon im Studio dabei. Adrian Erlandsson hat ne scharfe Frau, die als Fetisch-Modell und „Stage-Performerin“ arbeitet.

Dazu hat Amber Erlandsson – seine Frau, besser bekannt als Morrigan Hel – noch eine Stimme, die man in einer schmutzigen Rock-Punk-Band gebrauchen kann und sieht scharf aus – ach, das hatten wir schon.

Um das Image der schmutzigen Rockband noch ein wenig zu verfeinern lässt man sich mit bekloppten Grimassen ablichten und packt sich vorher noch n bisschen Make-Up ins Gesicht. Dazu lässt man sich noch das Band-Logo auf den Rücken tätowieren. Braucht man das jetzt alles, um berühmt zu werden? Nemhain leben leider mehr von der Show als von der Musik, dabei macht die Musik der Band sogar Spaß!

Songs wie „Second Skin“ oder „Ana“ machen durchaus Laune und rocken von Beginn an. Absolute Highlights der Scheibe sind die Tracks „Heroin Child“ und „Speedqueen“.

Aber die Handvoll guter Tracks kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier Effekthascherei betrieben wird. Beim nächsten Mal bitte weniger Show und mehr soliden Punkrock, dann klappt’s auch mit dem Erfolg.

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Cover:  -

nu. Ja 22.

Tracklist

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