Corey Taylor: Plattenlabels sind selbst schuld an Piratenproblem

Samstag, 13. September 2008
Abelegt in: Metal News
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Corey Taylor hat sich laut laut.de (was für ein Satzbau) in einem Kerrang Interview negativ über die Musikindustrie geäußert. Jeder Depp bekommt heute einen Plattenvertrag und die Plattenfirmen sind somit selbst schuld, dass die Leute keine CDs mehr kaufen weil einfach zu viel Scheisse veröffentlicht wird. Rummms, das dürfte auch im Hause Roadrunner – Heimatlabel […]

Corey Taylor hat sich laut laut.de (was für ein Satzbau) in einem Kerrang Interview negativ über die Musikindustrie geäußert. Jeder Depp bekommt heute einen Plattenvertrag und die Plattenfirmen sind somit selbst schuld, dass die Leute keine CDs mehr kaufen weil einfach zu viel Scheisse veröffentlicht wird.

Rummms, das dürfte auch im Hause Roadrunner – Heimatlabel von Slipknot – gesessen haben.

Ich muss gestehen, dass ich bei dem Thema genauso ticke wie Herr Taylor – muss ich mich dafür entschuldigen? Cinema Bizarre und Tokyo Hotel bekommen Plattenverträge und werden dank intensiver Medienarbeit von Nix auf #1 gepusht.

Bands, die sich seit Jahren in Europa den Arsch abtouren bekommen nicht mal n ordentliches Abendessen geschweige denn einen Plattenvertrag bei einem größeren Label, das auch bei der Promotion Arbeit was leisten kann.

Gleichzeitig kommt jede Woche so viel Schrott auf den Markt, dass man sich gar nicht mehr traut einfach mal auf Verdacht eine neue CD zu kaufen oder einer neuen Band eine Chance zu geben.

Da möchte ich euch doch an dieser Stelle direkt mal zwei Bands ans Herz legen: Mustasch und Super Charger. Beide am vergangenen Dienstag im Luxor zu Köln aufgetreten. Mit viel Leidenschaft – Mustasch mit super Lichtshow für den kleinen Laden – und viel Ausdauer haben beide Bands einen super Auftritt abgeliefert. Da kauft man doch gerne eine Original CD oder gar ein T-Shirt!

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